Persönliche Motivation

Die Faszination für den Atem ist gleichzeitig Motivation, mich stetig weiterzubilden und neue Erfahrungen zu sammeln in der Praxis mit dieser lebenswichtigen Funktion.

 

Nicht fassbar, kaum sichtbar oder hörbar im Ruhezustand, prägt er doch das Wesentliche jedes Menschen. Denn atmen ist nicht Luft holen und wieder verpuffen. Den Atem empfangen, einströmen lassen, ihn  in einem inneren und äusseren Austauschprozess seine Wirkung entfalten zu lassen, um ihn dann wieder frei wegzugeben in seiner ganz individuellen Art, ist für mich immer wieder belebend, erneuernd und stärkend.

 

Diese Erfahrungsmöglichkeit ganz unterschiedlichen Menschen anbieten zu können, ist mir ein grosse Anliegen. Einerseits, um Bewusstsein und Erkenntnis in jedem Menschen zu wecken, andereseits um das Verbindende des Atems zu vermitteln.

 

Die Arbeit mit dem Atem ist ein Prozess, bei dem Achtsamkeit für sich und die Umwelt gefördert wird. Wie ich atme, zeigt mir, wie ich mit mir und den anderen umgehe. Umgekehrt reagiert der Atem darauf, wie mit mir umgegangen wird.

 

So erlebe ich den Atem immer wieder  als verlässlichen Begleiter, der durch die unterschiedlichsten Lebensphasen, auch durch das Sterben hindurch führt.